Cialis, auch als Wochenend- oder Urlaubsmedikament bekannt, ist ein auf dem Wirkstoff Tadalafil basierendes Arzneimittel und wird zur Behandlung von Potenzstörungen des Mannes eingesetzt. Die Ursachen für Potenzstörungen sind vielfältig, bei Männern über 50 Jahren jedoch häufig erste Anzeichen für Erkrankungen, wie Hypertonie (Bluthochdruck) oder Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Cialis gegen Erektionstörungen

Cialis wird unter anderen auch in vielen Spam-Mails angeboten. Da das Präparat verschreibungspflichtig ist, sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, dass man das Mittel, das als Medikament gilt, in einer seriösen Apotheke erwirbt. Käufe, die ein Rezept umgehen können unter Umständen in einem Desaster enden, vor allem dann, wenn der Wirkstoff falsch dosiert, oder gänzlich fehlt. Bei erektiler Dysfunktion sprechen Sie mit dem Arzt Ihres Vertrauens und lassen Sie sich von ihm ein Rezept für Cialis ausstellen. Der Verschreibung des Mittels geht in aller Regel eine umfassende, gesundheitliche Voruntersuchung voraus. Der Grund hierfür ist, dass Potenzstörungen oft die Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen sind.

Der im Cialis enthaltene Wirkstoff Tadalafil wird auch als PDE-5-Hemmer bezeichnet. Eine Erektion entsteht, indem die Muskelzellen im Schwellkörper erschlaffen. Nur so kann der Blutfluss in den Schwellkörper erfolgen. Der Botenstoff cGMP sorgt für die Erschlaffung der Muskeln, abgebaut wird dieser Botenstoff über das bereits erwähnte Enzym PDE-5. Durch den Abbau wird die Erektion also beendet. Cialis wird also angewendet, um die Erektion aufrecht zu erhalten, da der Botenstoff cGMP länger im Umlauf erhalten bleibt. Cialis gibt es in verschiedenen Packungsgrößen und Dosierungen. Der 10mg Wirkstoff-Variante gibt es in 4-Stück-Packungen, die 20mg Wirkstoff-Variante in 4 und 8-Stück-Packungen.

Wirkungsweise:

Cialis wirkt relativ lange (etwa 24 Stunden lang), deshalb ist das Präparat ideal für Männer, die binnen wenigen Tagen mehrmals sexuell aktiv werden möchten. Die Einnahme kann 30 Minuten, oder auch 12 Stunden vor der geplanten sexuellen Aktivität erfolgen. Durch die Tatsache, dass Cialis ein PDE-5-Hemmer ist, wirkt es nur bei sexuell erregten Männern. Die Erektion wird nicht erzwungen, sondern aufrechterhalten. Zur Steigerung der sexuellen Lust ist Cialis völlig ungeeignet.

Vorteile:

Zu den Vorteilen zählt zweifellos die relativ lange Wirkungszeit, somit gilt Cialis als ideales Mittel für ein sexuell aktiv geplantes Wochenende. Wer Cialis einnimmt, kann auf andere Hilfsmittel, wie Potenzpumpe etc. praktisch verzichten, da durch die Wirkungsweise die Erektion länger erhalten bleibt.

Nachteile:

Cialis ist ein synthetisch hergestelltes Medikament, das nicht frei von Nebenwirkungen ist. Auch ist das Potenzmittel nicht für Jedermann geeignet. Ob Sie Cialis einnehmen dürfen - unter bestimmten gesundheitlichen Kriterien - bestimmt der behandelnde Arzt. Alles andere wäre mehr, als nur leichtsinnig. Neben den Nebenwirkungen sind bei Cialis leider auch Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme von anderen Medikamenten bekannt.

Neben- und Wechselwirkungen:

Zu den Nebenwirkungen zählen unter anderem: - Kopfschmerzen - Schwindel - Magenbeschwerden (Völlegefühl, übersäuerung, übelkeit, Erbrechen) - Muskelschmerzen - verstopfte Nase - Hautrötungen, die mit Hitzegefühl einhergehen - selten auch Entzündungen der Augen Zu den Wechselwirkungen zählen unter anderem: Die Wirkung von Medikamenten gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann erheblich verstärkt werden. Die Folgen sind nicht harmlos. Zu schneller und heftiger Blutdruckabfall kann zu einer lebensbedrohlichen Situation werden. Besonders Medikamente, die Nitrate, oder NO-Donatoren enthalten, werden hier angesprochen. Auch besteht die Gefahr, dass die Nebenwirkungen von Cialis verstärkt werden, wenn die Tabletten mit Grapefruitsaft eingenommen werden, oder wenn man gleichzeitig auch Antibiotika, bzw. Mittel gegen Infektionen mit Viren, oder Pilzen eingenommen werden.

Cialis darf nicht eingenommen werden, wenn: